Berg Meditation von Jon Kabat-Zin

Für alle, die (noch) nicht in Urlaub fahren und etwas Kraft und Besonnenheit brauchen, möchte ich diese Meditation empfehlen. Einfach einen angenehmen Platz suchen, eintauchen und achtsam werden ….

Stellen Sie sich vor ihrem geistigen Auge den schönsten Berg vor, den Sie kennen, von dem Sie gehört oder den Sie sich vorstellen können. Werden Sie sich seiner massiven Form bewusst, des aufragenden Gipfels, des tief in der Erdkruste verwachsenen Fusses, seiner Steilhänge oder sanft abfallenden Bergflanken. Was immer sein Erscheinungsbild auch sein mag – verweilen Sie, sitzen und atmen Sie mit diesem Bild vor ihrem geistigen Auge, jetzt, in diesem Augenblick. Während Sie hier sitzen und mit dem Berg atmen, erlauben Sie Ihrem Körper so ausladend zu werden wie der vorgestellte „Körper“ Ihres Berges, bis Sie mit ihm verschmelzen und eins werden. Ihr Kopf wird zum hoch aufragenden Gipfel, Schultern und Arme zu den Flanken, Gesäss und Beine zur soliden Basis. Weiterlesen

Emotionale Selbsthilfe bei Bewerbungen mit der PEP®-Klopfmethode

Die Angst im Bewerbungsgespräch nicht souverän zu sein, mit leiser Stimme zu reden oder immer wieder „ähm“ zu sagen, das stresst viele. Handelt es ich doch um eine typische Prüfungssituation. 80 % der Betroffenen geraten so unter Druck, dass sie ihre tatsächlichen Fähigkeiten nicht ausschöpfen können. Mit der PEP® Methode von Dr. Bohne im Bewerbungscoaching gelingt die emotionale Selbsthilfe.

Woher kommt dieser Druck?

Michael Bohne erklärt: „ Aus meiner Sicht gibt es viele Gründe, die Lampenfieber wahrscheinlicher machen. Das sind z.B. Perfektionismus, Angst vor Blamage oder Angst davor, abgelehnt zu werden. Viele leiden auch unter einer Alters-Regression, das heißt, sie fühlen sich kleiner bzw. jünger, als sie in Wahrheit sind.” (www.evidero.de/tipps-gegen-lampenfieber). Ist das Selbstwertgefühl angeschlagen, stellen sich Selbstzweifel ein.

Was können Sie tun?

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Mein besonderes Erlebnis 2016: ein Brief an Hellmut Hattler

Lieber Hellmut Hattler,

2016 war mein Jahr mit dir. Es gibt natürlich eine kleine Vorgeschichte. Vor über dreißig Jahren war ich auf euren Konzerten. Ich war damals Mitte 20, lebte in einer WG und tingelte gerne von Konzert zu Konzert. Eure Musik war gnadenlos guter, freier Jazzrock mit lustigen Musiktiteln. Nam, Nam, Nam, Sarahs Ritt durch den Schwarzwald, Holiday on Matterhorn, including Gipfelsturm. Was haben wir uns damals darüber amüsiert. Bekifft und unbekifft.

Und dann habe ich dich und Kraan vergessen. Das muss so Ende der 80er gewesen sein. Jahrelang noch nicht einmal ein Gedanke. Dieses Jahr im März bekam ich zum Geburtstag eine Eintrittskarte für Finky geschenkt, das kleine Woodstockfestival im idyllischen Odenwald, wo ich vor vielen Jahren regelmäßig Guru Guru erlebt hatte. Krautrock und Hippiszene, das haben wir in vollen Zügen genossen. Weiterlesen

Die eigenen Potenziale und Stärken erkennen

Sicherlich, es ist kein Zufall, dass ich mein Beratungsunternehmen pepp7 Personalpotenziale nenne. Meine mir sinngebende Absicht ist es die Menschen zu ermutigen, sich ihren Potenzialen zu stellen. Dafür gibt es autobiografische Hintergründe. Als viertes von fünf Kindern in der Familie wurde ich nicht sonderlich gefördert, dafür erwarb ich früh die Kompetenz von meinen großen Geschwistern vieles nachzumachen und von ihnen zu lernen. So konnte ich es kaum erwarten in die Schule zu kommen und war die ersten Jahre immer ein bisschen weiter entwickelt als meine Mitschüler.

Diese prägende Erfahrung treibt mich an, Menschen dabei zu unterstützen, sich beruflichen, wie privaten Herausforderungen zu stellen, wenn sie das Bedürfnis danach haben.

Als Potenzialentwicklerin möchte ich Ihnen einfach eine kleine Auswahl von Fragen vorstellen, über die es sich lohnt einmal nachzudenken. Weiterlesen

Im Deutschlandfunk: Läßt sich mit Humor das Leben besser meistern?

 

Am 8. April war ich im Deutschlandfunk zu der Sendung Lebenszeit mit dem Thema Schicksalsschläge: Lässt sich mit Humor das Leben besser meistern? – eingeladen. 

Lachen ist die beste Medizin” lautet ein altes Sprichwort und tatsächlich: Lachen verbessert die Sauerstoffzufuhr, schüttet Glückshormone aus, mildert Stress, lindert Schmerzen, senkt den Blutdruck. Wenn Lachen ein Lebenselixier ist, kann dann Humor ein Heilmittel sein, in Krisen Körper und Seele zu schützen oder wenigstens erträglicher zu machen? Von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Moderation)

Neben Dr. Eckart von HirschhausenMiriam Brenner und Dr. Tabea Scheel wurde ich zu meinen Erfahrungen mit Humor in Unternehmen befragt. (Minute 36-45)

Zum Text: Schicksalsschläge Lässt sich mit Humor das Leben besser meistern?

Zur Audiodatei: dlf_20160408_1010_fc5539ab.mp3

www.deutschlandfunk.de, Lebenszeit

Ich wünsche allen viel Spaß beim Zuhören.

 

Der besondere Moment

Der Frühling, der sich mit ganzer Kraft seinen Raum nimmt. Und die Vögel jubilieren, schon ganz früh am Morgen. Wunderschön.

 

 

 

Forschungsreise Ärger

Auf vielen Ebenen gibt es im Leben viel Ärger und Wut über viele mögliche Zustände und Themen. Die sozialen Netzwerke haben vielleicht eine Schleuse geöffnet, dass Menschen ihren Ärger sehr viel heftiger und aggressiver kundtun und schnell verbreiten können. Vieles scheint überhitzt, richtungslos und gleichzeitig berechtigt. Wie kann ich meinen Ärger erforschen? Es ist hilfreich, die Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen. Das bedeutet, dass nicht mein Gegenüber an meinem Ärger schuld ist, sondern der Auslöser meiner Gefühle ist. Folgende Fragen helfen den Fokus zu ändern und gleichzeitig wieder in eine bessere Selbstbeziehung zu gelangen. Welche Situation löst bei mir den Ärger aus? Welche Gedanken und Urteile fliegen durch meinen Kopf? Was fühle ich? Welche Bedürfnisse sind unerfüllt? Weiterlesen

Einen Moment innehalten

Alljährlich freue ich mich  auf und über den Adventskalender: Der andere Advent 2015/16. Jeden Tag kurz innehalten und sehr ansprechende Beiträge lesen. Der Brief von Courtney A. Walsh hat etwas in mir berührt.

Lieber Mensch:

Du hast es falsch verstanden! Du bist nicht hier, damit die bedingungslose Liebe gelingt. Die ist dort , woher du kamst und wohin du gehen wirst. Weiterlesen

Wandern und Coaching, die RausZeit mit Ideenhochdrei

Es war eine außergewöhnliche Wanderung auf dem Wildnistrail in der Eifel in herbstlicher Landschaft. Es gäbe so vieles zu berichten und zu betonen, wie sich viele der Teilnehmenden auf den inneren und äußeren Weg gemacht haben. Da ja auch das Erzählen eine Konstruktion der Realität ist und ich bei weitem nicht wiedergeben kann, was da in dieser Woche – von der einige sagten, sie wäre ihnen wie drei Wochen vorgekommen – alles passiert oder nicht passiert ist. Deshalb habe ich mich entschlossen, in diesem Blog einfach ein paar Eindrücke zu beschreiben.

Der Anfang, ankommen, beschnuppern, sich den Dingen stellen. Es gab ja Gründe hier mit zu wandern und für viele war es eben nicht nur das Wandern in der Natur sondern die Selbsterkundung. Viel Neues für die Teilnehmer: die Abläufe, die verlangsamte Kommunikation in den Morgen- und Abendrunden, die morgendliche Meditation, das Abendlied, das Übernachten in Mehrbettzimmern. In einer Jugendherberge gab es wirklich noch wie vor langer, langer Zeit den roten Hagebuttentee. Weiterlesen

Raus aus dem Karpman Dreieck mit Empathie

Das sogenannte Karpman Dramadreieck, das der kalifornische Psychologe Stephen Karpman (1968) entwickelt hat und später im Bereich der Transaktionsanalyse (TA) angewendet wurde, kenne ich schon lange. Im Rahmen einer Fortbildung ist es mir kürzlich wieder begegnet. Es bleibt gerade im Kontakt mit Menschen weiterhin aktuell und ist sehr hilfreich, Konflikte besser zu verstehen und die dramatischen Rollen bewusst zu erkennen. Denn wer mit Menschen zu tun hat und das ist eigentlich jeder, kann sich schnell verstricken in Muster, die nicht dienlich sind. Die Transaktionsanalyse steht in der Tradition humanistischer Psychologie. Weiterlesen

Humor im Alltag – schenken Sie sich öfter ein Lächeln

Eine kürzlich an mich gestellte Anfrage ob ich noch Unternehmenskabarett anbieten würde,  hat mich auf die Idee gebracht, in diesem Blog über Humor zu schreiben. Am Anfang meiner Selbstständigkeit bot ich Workshops an, an denen mein Alter Ego Antonella Torso (siehe Foto) sozusagen als Eisbrecher über die Schreckensbilder beruflichen Alltags berichtete. Antonella Torso wird nicht mehr auftreten. Der Geist der Figur wird bei meiner Arbeit weiterhin eine große Rolle spielen. Humor ist die schönste Nebensache der Welt und durch Unter- oder Übertreibung ist eine humorvolle Distanz zu alltäglichen Konflikten möglich. Dadurch entsteht Leichtigkeit. Ein Schmunzeln über sich selbst wird möglich, die Selbstbeziehung wird positiv erlebt. Weiterlesen