Mein besonderes Erlebnis 2016: ein Brief an Hellmut Hattler

Lieber Hellmut Hattler,

2016 war mein Jahr mit dir. Es gibt natürlich eine kleine Vorgeschichte. Vor über dreißig Jahren war ich auf euren Konzerten. Ich war damals Mitte 20, lebte in einer WG und tingelte gerne von Konzert zu Konzert. Eure Musik war gnadenlos guter, freier Jazzrock mit lustigen Musiktiteln. Nam, Nam, Nam, Sarahs Ritt durch den Schwarzwald, Holiday on Matterhorn, including Gipfelsturm. Was haben wir uns damals darüber amüsiert. Bekifft und unbekifft.

Und dann habe ich dich und Kraan vergessen. Das muss so Ende der 80er gewesen sein. Jahrelang noch nicht einmal ein Gedanke. Dieses Jahr im März bekam ich zum Geburtstag eine Eintrittskarte für Finky geschenkt, das kleine Woodstockfestival im idyllischen Odenwald, wo ich vor vielen Jahren regelmäßig Guru Guru erlebt hatte. Krautrock und Hippiszene, das haben wir in vollen Zügen genossen. Weiterlesen

Die eigenen Potenziale und Stärken erkennen

Sicherlich, es ist kein Zufall, dass ich mein Beratungsunternehmen pepp7 Personalpotenziale nenne. Meine mir sinngebende Absicht ist es die Menschen zu ermutigen, sich ihren Potenzialen zu stellen. Dafür gibt es autobiografische Hintergründe. Als viertes von fünf Kindern in der Familie wurde ich nicht sonderlich gefördert, dafür erwarb ich früh die Kompetenz von meinen großen Geschwistern vieles nachzumachen und von ihnen zu lernen. So konnte ich es kaum erwarten in die Schule zu kommen und war die ersten Jahre immer ein bisschen weiter entwickelt als meine Mitschüler.

Diese prägende Erfahrung treibt mich an, Menschen dabei zu unterstützen, sich beruflichen, wie privaten Herausforderungen zu stellen, wenn sie das Bedürfnis danach haben.

Als Potenzialentwicklerin möchte ich Ihnen einfach eine kleine Auswahl von Fragen vorstellen, über die es sich lohnt einmal nachzudenken. Weiterlesen

Im Deutschlandfunk: Läßt sich mit Humor das Leben besser meistern?

 

Am 8. April war ich im Deutschlandfunk zu der Sendung Lebenszeit mit dem Thema Schicksalsschläge: Lässt sich mit Humor das Leben besser meistern? – eingeladen. 

Lachen ist die beste Medizin” lautet ein altes Sprichwort und tatsächlich: Lachen verbessert die Sauerstoffzufuhr, schüttet Glückshormone aus, mildert Stress, lindert Schmerzen, senkt den Blutdruck. Wenn Lachen ein Lebenselixier ist, kann dann Humor ein Heilmittel sein, in Krisen Körper und Seele zu schützen oder wenigstens erträglicher zu machen? Von Judith Grümmer und Andreas Stopp (Moderation)

Neben Dr. Eckart von HirschhausenMiriam Brenner und Dr. Tabea Scheel wurde ich zu meinen Erfahrungen mit Humor in Unternehmen befragt. (Minute 36-45)

Zum Text: Schicksalsschläge Lässt sich mit Humor das Leben besser meistern?

Zur Audiodatei: dlf_20160408_1010_fc5539ab.mp3

www.deutschlandfunk.de, Lebenszeit

Ich wünsche allen viel Spaß beim Zuhören.

 

Der besondere Moment

Der Frühling, der sich mit ganzer Kraft seinen Raum nimmt. Und die Vögel jubilieren, schon ganz früh am Morgen. Wunderschön.

 

 

 

Forschungsreise Ärger

Auf vielen Ebenen gibt es im Leben viel Ärger und Wut über viele mögliche Zustände und Themen. Die sozialen Netzwerke haben vielleicht eine Schleuse geöffnet, dass Menschen ihren Ärger sehr viel heftiger und aggressiver kundtun und schnell verbreiten können. Vieles scheint überhitzt, richtungslos und gleichzeitig berechtigt. Wie kann ich meinen Ärger erforschen? Es ist hilfreich, die Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen. Das bedeutet, dass nicht mein Gegenüber an meinem Ärger schuld ist, sondern der Auslöser meiner Gefühle ist. Folgende Fragen helfen den Fokus zu ändern und gleichzeitig wieder in eine bessere Selbstbeziehung zu gelangen. Welche Situation löst bei mir den Ärger aus? Welche Gedanken und Urteile fliegen durch meinen Kopf? Was fühle ich? Welche Bedürfnisse sind unerfüllt? Weiterlesen

Einen Moment innehalten

Alljährlich freue ich mich  auf und über den Adventskalender: Der andere Advent 2015/16. Jeden Tag kurz innehalten und sehr ansprechende Beiträge lesen. Der Brief von Courtney A. Walsh hat etwas in mir berührt.

Lieber Mensch:

Du hast es falsch verstanden! Du bist nicht hier, damit die bedingungslose Liebe gelingt. Die ist dort , woher du kamst und wohin du gehen wirst. Weiterlesen

Wandern und Coaching, die RausZeit mit Ideenhochdrei

Es war eine außergewöhnliche Wanderung auf dem Wildnistrail in der Eifel in herbstlicher Landschaft. Es gäbe so vieles zu berichten und zu betonen, wie sich viele der Teilnehmenden auf den inneren und äußeren Weg gemacht haben. Da ja auch das Erzählen eine Konstruktion der Realität ist und ich bei weitem nicht wiedergeben kann, was da in dieser Woche – von der einige sagten, sie wäre ihnen wie drei Wochen vorgekommen – alles passiert oder nicht passiert ist. Deshalb habe ich mich entschlossen, in diesem Blog einfach ein paar Eindrücke zu beschreiben.

Der Anfang, ankommen, beschnuppern, sich den Dingen stellen. Es gab ja Gründe hier mit zu wandern und für viele war es eben nicht nur das Wandern in der Natur sondern die Selbsterkundung. Viel Neues für die Teilnehmer: die Abläufe, die verlangsamte Kommunikation in den Morgen- und Abendrunden, die morgendliche Meditation, das Abendlied, das Übernachten in Mehrbettzimmern. In einer Jugendherberge gab es wirklich noch wie vor langer, langer Zeit den roten Hagebuttentee. Weiterlesen

Raus aus dem Karpman Dreieck mit Empathie

Das sogenannte Karpman Dramadreieck, das der kalifornische Psychologe Stephen Karpman (1968) entwickelt hat und später im Bereich der Transaktionsanalyse (TA) angewendet wurde, kenne ich schon lange. Im Rahmen einer Fortbildung ist es mir kürzlich wieder begegnet. Es bleibt gerade im Kontakt mit Menschen weiterhin aktuell und ist sehr hilfreich, Konflikte besser zu verstehen und die dramatischen Rollen bewusst zu erkennen. Denn wer mit Menschen zu tun hat und das ist eigentlich jeder, kann sich schnell verstricken in Muster, die nicht dienlich sind. Die Transaktionsanalyse steht in der Tradition humanistischer Psychologie. Weiterlesen

Humor im Alltag – schenken Sie sich öfter ein Lächeln

Eine kürzlich an mich gestellte Anfrage ob ich noch Unternehmenskabarett anbieten würde,  hat mich auf die Idee gebracht, in diesem Blog über Humor zu schreiben. Am Anfang meiner Selbstständigkeit bot ich Workshops an, an denen mein Alter Ego Antonella Torso (siehe Foto) sozusagen als Eisbrecher über die Schreckensbilder beruflichen Alltags berichtete. Antonella Torso wird nicht mehr auftreten. Der Geist der Figur wird bei meiner Arbeit weiterhin eine große Rolle spielen. Humor ist die schönste Nebensache der Welt und durch Unter- oder Übertreibung ist eine humorvolle Distanz zu alltäglichen Konflikten möglich. Dadurch entsteht Leichtigkeit. Ein Schmunzeln über sich selbst wird möglich, die Selbstbeziehung wird positiv erlebt. Weiterlesen

E-Buch-Tipp für den Urlaub: Tabaksliebe. Ein Sommer zu Zeiten des Ersten Weltkriegs

Heute möchte ich eigener Sache bekannt geben, dass ich das Buch „Tabaksliebe“ im E-Book-Format über die Zeit des Ersten Weltkriegs im Anbaugebiet des deutschen Tabaks in Nordbaden veröffentlich habe.

Im März dieses Jahres ist bei allen großen Online-Anbietern das E-Book „Tabaksliebe“ erschienen, das in der Region von Nordbaden spielt und die Geschichte von Eugen und Elise zu Zeiten des Ersten Weltkrieges erzählt. Wer erinnert sich noch, dass damals in dieser Region Tabak angebaut wurde und der Tabak für das (Über) Leben der Menschen eine große Rolle spielte? Ich habe mir von meiner Großmutter und Mutter die Geschichten ihrer Vergangenheit erzählen lassen und aufgeschrieben. Weiterlesen

Ambivalenz und Zerrissenheit als Kompetenz – ein Königsweg für bereichernde Synergie

Da saß ich im Kurs von Dr. Gunther Schmidt im Milton Erickson Institut im schönen Heidelberg und sinnierte, was mich bewogen hatte, mich für diese Fortbildung anzumelden. Mein eigenes Unvermögen und mein schlechtes Gewissen, Dinge zu entscheiden oder Entscheidungen vor mir herzuschieben. In solchen Situationen habe ich mindestens „zwei Seelen ach in meiner Brust“, und es gibt noch weitere innere Stimmen.

Bewogen hat mich außerdem, wie gehe ich mit der Zerissenheit meiner Klienten um, die sich nach einer Veränderung sehnen aber doch nichts ändern wollen? Immerhin bezahlen sie mich ja dafür, dass ich mit Ihnen neue Wege und Lösungen entwickle. Weiterlesen