Bei Stress und Burnout: Das Gestrüpp der Sorgen wegräumen

Als Burnout und Stress Coach kommen Klienten mit dem Anliegen zu mir, wie Sie in Ihrem beruflichen oder Lebensalltag, den Stress, die Überlastung und Burnout steuern können. Wir arbeiten individuell und ressourcenorientiert an Umgang und Bewältigung ihrer konkreten Themen.

Dabei treten Ihre Sorgen in den Vordergrund. Sorgen, die sich als Gedanken zeigen, gern wenn wir vom Zustand des Schlafs ins Aufwachen kommen. Die gegenwärtige Zeit befeuert diese Sorgen wie kriegerische Konflikte oder Klimawandel um nur zwei zu nennen. Andererseits wissen wir, es tut uns nicht gut zu viele Sorgen zu haben und zu grübeln. Davon werden sie nicht weniger, im Gegenteil sie schwächen uns.

Ein Teil meiner Psychologischen Beratung beruht darin, den Menschen gerne was mitzugeben, was sie im Alltag unterstützt.

Die Meditation von dem Buddhisten Tulka Thondup Rinpoche die er im Übrigen schon vor zwanzig Jahren geschrieben hat, schenkt uns eine versöhnliche Sicht zu unseren Sorgen. Wenn Sie mögen, halten Sie einen Moment inne:

Das Gestrüpp der Sorgen wegräumen

Selbst wenn wir glücklich und gesund sind, hegen wir womöglich im Innersten dennoch Angst und Besorgnis. Wenn wir diese Emotion nicht umwandeln, dann können sie mit großer Heftigkeit zutage treten, sobald sich ihnen die Gelegenheit bietet.

Wenn du etwas Zeit aufwendest, still nach innen zu schauen, erkennst du möglicherweise ein paar vertraute Sorgen oder Befürchtungen. Fordere sie freundlich auf sich zu zeigen. Empfinde alle unangenehmen Emotionen, die aufsteigen, und achte jeweils besonders darauf, ob sie aus einer bestimmten Region deines Körpers zu kommen scheinen. –visualisiere ein Bild, das deinem Gefühl nach zu deinen Sorgen passt.

Vielleicht sind die Sorgen wie ein dunkles Licht, das aus einer Höhle kommt. Stell dir vor, dass dieses merkwürdige dunkle Licht, das in dir verborgen war, irgendwie feststeckte, jetzt zutage tritt und mühelos erstrahlt.

Alle Dunkelheit weicht aus deinem Körper und verschwindet vollständig. Du kannst auch folgendes Bild vor Augen haben: Deine Kraftquelle berührt die Stelle, an der sich die Dunkelheit verbarg und löst diese auf. Empfinde und vertraue darauf, dass deine Angewohnheit, sich sorgen zu machen, verschwunden ist, und dass alle Besorgnisse, die möglicherweise außerhalb deines Gesichtskreises Wurzeln geschlagen haben, jetzt ein für allemal verschwunden sind. Du könntest dir sagen: „ Ich habe keine Sorge! Es ist wundervoll, sich so frei zu fühlen.“ Genieße das herrliche, unbeschwerte Gefühl eines von Sorgen freien Geistes und Körper.

Meditation von Tulku Thondup aus: Die heilende Kraft des Geistes, München 2001

Der Moment zum innehalten

Unser Geist besitzt die Kraft, Schmerz zu heilen und Freude hervorzurufen.  (Tulku Thondup)

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