Coach, Stress

Coach: Wie Sie Ihre Kernbedürfnisse in Balance bringen

In der gegenwärtigen Situation, die geprägt ist von Stress, Angst und Ungewissheit, sind unsere drei Kernbedürfnisse stark eingeschränkt (siehe auch Gabriela von Witzleben unter https://www.innen-leben.org/blog/).

  • Das Bedürfnis nach Beziehung dürfen wir nicht ausleben. Viele sind oder fühlen sich allein.
  • Überblick und Orientierung keiner weiß wie lange das geht. Die Sicherheit ist im Moment das wichtigste Bedürfnis, dem alles untergeordnet werden.
  • Unsere Autonomie wird massiv eingeschränkt, auch wenn es erste Lockerungen gibt, bleibt ein großes Bedürfnis nach Freiraum.

Damit die Kernbedürfnisse wieder in Balance kommen, habe ich die Metta Meditation, so umgestaltet, dass wir uns mit den drei Kernbedürfnissen in liebevoller Weise in Verbindung bringen. Zuversicht und eine positive Selbstbeziehung stellen sich ein.

Noch ein Wort zur Metta-Meditation: Sie ist eine der ältesten Formen der buddhistischen Meditation. Ziel der Meditationsübungen ist das Erreichen einer liebevollen, wohlwollenden Haltung gegenüber der Welt und allen fühlenden Wesen. Der Begriff „Metta“ entstammt der mittelindischen Sprache Pali und bedeutet übersetzt in Etwa „Freundschaft“, „Allgüte“ oder „Freundlichkeit“.

Die Affirmationen sind mit Absicht einfach gewählt, so dass wir einen guten Zugang finden können.

Der Ablauf in Achtsamkeit und vertrautem Du

Setze dich aufrecht hin, die Hände liegen auf den Oberschenkeln, lockere Schultern und Nacken mit kleinen kreisenden Bewegungen. Einatmen Ausatmen, Anspannung fließt ab. Ein und aus. Spüre wie der Körper von der Sitzfläche gehalten wird.

Einatmen, Ausatmen, Anspannung fließt ab. Ein und aus. Richte deine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment. Mit jedem Atemzug stellt sich mehr Gegenwart ein. Nimm wahr wie du ruhiger und ruhiger wirst. Nun beginne die Sätze zu wiederholen.

  • Möge ich freundlich zu mir selbst sein
  • Möge ich sicher und geborgen sein
  • Möge ich frei sein

Du kannst sie, wenn du möchtest mit deinem Atem kombinieren. Einatmen: Möge ich freundlich zu mir selbst sein. Ausatmen: Möge ich freundlich zu mir selbst sein.

Wiederhole das mehrere Male, dann gehe weiter und übe genauso mit dem nächsten Satz. Dann gehe zum nächsten. Bleibe in liebevoller und wertschätzender Haltung dir gegenüber, beobachte absichtslos wie du im Raum sitzt.

Wenn du magst, übe mehrere Tage indem du dich selbst in den Mittellpunkt stellst. Dann dehne die Meditation auf einen Menschen aus, den du schätzt.

  • Mögest du freundlich zu dir selbst sein
  • Mögest du sicher und geborgen sein
  • Mögest du frei sein

Und auch hier kannst du die Sätze mit deinem Atem kombinieren. Einatmen: Mögest du freundlich zu dir selbst sein. Ausatmen: Mögest du freundlich zu dir selbst sein. Wiederhole das mehrere Male, dann gehe weiter und übe genauso mit dem nächsten Satz. Dann gehe zum nächsten.

Bleibe in liebevoller und wertschätzender Haltung dir gegenüber, beobachte absichtslos wie du im Raum sitzt und einfach einen Moment innehältst. Ende

Gönnen Sie sich ein Innehalten, wann immer es Ihnen möglich ist. Schon fünf Minuten reichen aus, um wieder mit sich selbst verbunden zu sein und die Selbststeuerung zu spüren.

Hilfreiche Maßnahmen, Informationen und Kartensets, um die Zeit psychisch gut zu überstehen unter: www.innen-leben.org

Der Moment zum Innehalten:

Be calm, be now

 

 

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