E-Buch-Tipp für den Urlaub: Tabaksliebe. Ein Sommer zu Zeiten des Ersten Weltkriegs

Heute möchte ich eigener Sache bekannt geben, dass ich das Buch „Tabaksliebe“ im E-Book-Format über die Zeit des Ersten Weltkriegs im Anbaugebiet des deutschen Tabaks in Nordbaden veröffentlich habe.

Im März dieses Jahres ist bei allen großen Online-Anbietern das E-Book „Tabaksliebe“ erschienen, das in der Region von Nordbaden spielt und die Geschichte von Eugen und Elise zu Zeiten des Ersten Weltkrieges erzählt. Wer erinnert sich noch, dass damals in dieser Region Tabak angebaut wurde und der Tabak für das (Über) Leben der Menschen eine große Rolle spielte? Ich habe mir von meiner Großmutter und Mutter die Geschichten ihrer Vergangenheit erzählen lassen und aufgeschrieben.

Inhalt: Es sind die letzen Tage des Ersten Weltkriegs. Eugen steht an der Westfront und weiß nicht, dass seine beiden Brüder im Osten auf den Kriegsfeldern umgekommen sind. Elise hat gerade erfahren, dass ihr zukünftiger Mann Heiner, Eugens Bruder, gefallen ist. Sie begleitet ihre Freundin Lioba nach Straßburg, um dort deren verwundeten Mann zu suchen. In diesem Sommer in Baden wird sich entscheiden, wie das Leben von Eugen und Elise in den Wirren des Krieges seinen Lauf nehmen wird. Dabei spielen der Tabak und die französischen  Wurzeln der Protagonisten eine große Rolle. Sie begegnen sich wieder, diesmal in der Tabakfabrik und auf dem Tabakfeld. Beide sind in sich gefangen und gleichzeitig hungrig nach dem Leben.

Kommentare: Mit großem Einfühlungsvermögen versetzt die Autorin den Leser zurück in die Vergangenheit. Bildreich beschreibt sie Szenen der Nordbadener wie das Bestellen des Tabaksfelds, eine geheime Feier oder das „Um die Hand anhalten“ der Braut. Gekonnt stellt sie die typische Atmosphäre der Menschen in ihrer Zeit her und lässt den Leser am Alltag der damaligen Zeit und an ihrer eigenen persönlichen Familiengeschichte teilhaben.

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Der besondere Moment dieser Woche

Mein Buch ist veröffentlicht, bisher gibt es nur einige wenige Reaktionen.  Letztes Wochenende rufen plötzlich gleich mehrere Freunde an. Endlich hätten  sie die Zeit gefunden, es zu lesen. Sie sagen mir, dass sie das Buch berührt habe. Sie seien eingetaucht in die Zeit. Ich könnte so schön erzählen. Was für eine Freude!

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