Was hat Selbstbewusstsein mit Selbstfürsorgekompetenz zu tun?

Auf meiner Recherche zum Thema Selbstbewusstsein stärken, fand ich viele Tipps. Unzählige Vorschläge zu  Übungen und Verhaltensanleitungen, um selbstbewusster zu werden.  Allein vom Lesen fühlte ich mich erschöpft.

Ich weiß, dass es auch anders geht. Der Ansatz liegt  im Inneren. Es geht erst einmal um die Selbstbeziehung. Sind wir mit unseren Gedanken und Gefühlen  in einem neutralen oder positiven Zustand, entwickeln wir ein positives Gefühl zu uns selbst.

Wenn wir dauerhaft Probleme oder Stress haben, geht diese positive Einstellung gegen null. Sogenannte „Selbstwerträuber“ (siehe Bohne, 2007, S. 31f) schwächen die Persönlichkeit, Selbstzweifel werden größer.  Meist handelt es sich um negative, selbstablehnende, entwertende Gedanken.  Ein reduziertes Selbstwertgefühl kostet Kraft, Dinge in die Hand zu nehmen, Entscheidungen zu treffen.

Ein Weg aus dem Dilemma: den Schwächen und Ängsten mit der Selbstakzeptanz begegnen.

In meinen Coachings „ Klopfen bei Stress“ geht es im ersten Schritt genau darum. Dr. Bohne hat ein Selbstfürsorglichkeitskompetenz-Dreieck enwickelt, das aus drei Einzelkompetenzen entsteht: (siehe Dr. Bohne, 2007, S. 29f)

  1. Selbstakzeptanz/Selbstannahme, auch wenn Probleme und Einschränkungen vorhanden sind
  2. Intuition, Bauchgefühl; Wahrnehmung, der somatischen Marker; Fähigkeit, Körperimpulse und Bedürfnisse wahrzunehmen; Fähigkeit, zu spüren, was Kraft/ Energie gibt oder raubt
  3. Emotonales Selbstmanagement; die Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen

Die Selbstfürsorglichkeitskompetenz lässt sich durch Klopfen steigern. Wo vorher Verwirrung war, stellen sich ein klares Gefühl oder neue Gedanken ein. „Selbstwerträuber“ werden erkannt und „weggeklopft“.  Die Methode ist leicht zu lernen und sehr effektiv.

Eine Führungskraft  berichtete, dass sein Selbstbewusstsein untern den gegenwärtigen Arbeitsbedingungen leide.  Einfach nur positiv denken, reiche dann nicht aus. Es ließe sich nicht umsetzen, bereite eher noch mehr Druck.

Durch bestimme Fragen machte er sich auf die Suche nach seinen Selbstwerträubern und konnte diese durch Klopfen auflösen. Danach schien sich der Horizont zu öffnen. Es entstanden neue Ideen, wie er in stressigen Situationen zurecht kommen kann. 

Klopfen lässt sich nach zwei bis drei  Sitzungen selbstständig anwenden. Bei „knackigen“ Themen ist es einfacher und sicher, wenn ein Coach den Prozess begleitet. Sind sie neugierig geworden? Dann kann ich ihnen das unten stehende Buch empfehlen oder ein Coaching nach der Klopfmethode mit PEP.

Literatur: Dr. Michael Bohne: Feng Shui gegen das Gerümpel im Kopf. Reinbeck 2007

Der besondere Moment dieser Woche

Das Wolkenbild in Norddeutschland. Schäfchenwolken wie hintereinander aufgereiht,  soweit das Auge reichte. Es enstand eine  riesige Weite am Himmel, unter schönstem Sonnenschein.  

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